Waffenbesitzer

17. Juni 2009

Einbrecher erbeutet elf Pistolen

Abgelegt unter: Allgemein, Behörden — webmaster @ 17:11

In Crailsheim hebelten Einbrecher am Donnerstag, den 11. Juni (Fronleichnam) oder in der darauffolgenden Nacht in der Zeit zwischen 11 Uhr und 6.30 Uhr ein Fenster des Rathauses auf und drangen in das Gebäude ein. Im Bereich des Ordnungsamtes brachen sie mehrere Schreibtische und Schränke auf. Dabei fanden sie die Schlüssel zum Tresorraum. Aus verschiedenen Kassetten erbeuteten sie zudem Bargeld in Höhe von rund 2000 Euro.

Danach gelangten die Einbrecher mit den zuvor gefundenen Schlüsseln in den Tresorraum des Amtes. Nach dem derzeitigen Ermittlungsstand war das Zahlenschloss zum Tresorraum nach dem letztmaligen Schließen der Tresortüre auf Grund eines Irrtums nicht verdreht worden und somit nicht verriegelt. Im Innern des Raumes wuchteten die Eindringlinge einen Waffenschrank auf und erbeuteten elf Pistolen samt Munition. Die Pistolen waren in der vergangenen Zeit freiwillig von ihren Besitzern abgegeben worden.

Die Kripo Crailsheim ermittelt und bittet die Bevölkerung um Hinweise: unter Telefon 07951 / 4800.

5 Kommentare »

  1. Ein Schelm, wer böses dabei denkt.
    Es kann ja kaum ein Zufall sein, dass der Tresor regelrecht offen Stand!

    Jetzt sind 11 ! ! ! Waffen mehr im illegalen Umlauf. Danke an die deutschen Behörden. Vielleicht sollte man auch verdachtsunabhängige Kontrollen deutscher Behörden durch Waffenbesitzer einführen.

    Polizistinen bleiben im Dienst, obwohl Sie Ihre Dienstwaffe auf der Toilette eines Gerichtssaals vergessen. Beamte entwenden Waffen, manipulieren die Registrierungen und PCs und lassen die Waffen über Ihre Frau verkaufen und in Crailsheim lässt man mal eben den Tresor “versehentlich” offen.

    .. Und uns nimmt man grundgesetzlich verankerte Rechte. Wir stehen in dieser Republik unter schwerkriminellen, bei denen erst mal ein Richter die Unversehrtheit der Wohnung entziehen muss.

    - ohne Worte -

    Kommentar von aergertsich — 18. Juni 2009 @ 20:54

  2. Irrtum??? Merkwürdiger Zufall, dass ausgerechnet an dem Tag eingebrochen wurde! Woher wusste der oder die Einbrecher von den Waffen und der Muntion? Für mich stinkt das gewaltig.

    Kommentar von Wolfgang Pfeiffer — 19. Juni 2009 @ 16:22

  3. und wieder einmal müssen wir feststellen, dass Beamte in unserer Republik einen Sonderstatus genießen . Da wird kein Strafverfahren anhängig!! Egal wie schwerwiegend der Verstoss gegen gültige Gesetze auch ist.

    Kommentar von Theo Ruby — 13. Juli 2009 @ 14:31

  4. Geil - ich würde mal sagen 3 Jahre Knast für die Verantwortlichen und bitte schön 5 Jahre keine Waffen anfassen. Und dann wäre da noch der Idiotentest…….Vieleicht hat die Sache aber auch etwas gutes. Ich glaube zwar nicht an Wunder, aber vieleicht gibt es in Deutschland Richter, die solche Verfehlungen auch mal Sportschützen zugestehen?! Wenn ich es richtig gelesen habe, in einem Artikel soll ein Behördenmitarbeiter zu diesem Thema gesagt haben, dass man Niemanden einen Strick drehen kann, nur weil er mal vergessen hat den Tresor abzuschließen.

    In diesem Sinne Liebe Schützinnen und Schützen - Lasst Euch nicht unter kriegen!

    Kommentar von Ralf Geißmar — 29. Juli 2009 @ 06:30

  5. Hallo Ralf Geißmar
    mit welchem Recht verurteilst du die Verantwortlichen vor der eigentlichen Überprüfung der Umstände.
    Und was hat der Idiotentest damit zu tun? Aber offensichtlich kennst Du dich da sehr genau aus (Idiotentest).
    Wo hast Du denn gelesen was ein Behördenmitarbeiter gesagt hat? Wenn du solche Aussagen bringst, dann bitte mit Quellenangabe! Ansonsten sind solche Zittate aus der Luft gegriffen. Aber das kennen wir ja von Dir.

    In diesem Sinne immer schön bei der Wahrheit bleiben!

    Ein Bergschütze

    Kommentar von Ein Bergschütze — 19. November 2009 @ 13:29

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