Waffenbesitzer

17. Juni 2009

Einbrecher erbeutet elf Pistolen

Abgelegt unter: Allgemein, Behörden — webmaster @ 17:11

In Crailsheim hebelten Einbrecher am Donnerstag, den 11. Juni (Fronleichnam) oder in der darauffolgenden Nacht in der Zeit zwischen 11 Uhr und 6.30 Uhr ein Fenster des Rathauses auf und drangen in das Gebäude ein. Im Bereich des Ordnungsamtes brachen sie mehrere Schreibtische und Schränke auf. Dabei fanden sie die Schlüssel zum Tresorraum. Aus verschiedenen Kassetten erbeuteten sie zudem Bargeld in Höhe von rund 2000 Euro.

Danach gelangten die Einbrecher mit den zuvor gefundenen Schlüsseln in den Tresorraum des Amtes. Nach dem derzeitigen Ermittlungsstand war das Zahlenschloss zum Tresorraum nach dem letztmaligen Schließen der Tresortüre auf Grund eines Irrtums nicht verdreht worden und somit nicht verriegelt. Im Innern des Raumes wuchteten die Eindringlinge einen Waffenschrank auf und erbeuteten elf Pistolen samt Munition. Die Pistolen waren in der vergangenen Zeit freiwillig von ihren Besitzern abgegeben worden.

Die Kripo Crailsheim ermittelt und bittet die Bevölkerung um Hinweise: unter Telefon 07951 / 4800.

neu in der MDR-Mediathek: Fakt ist

Abgelegt unter: Allgemein, Presseschau — webmaster @ 12:52

Am Montag, den 16. Juni 2009 lief im MDR folgender Beitrag:

“Tödliches Vergnügen? Waffenrecht im Kreuzfeuer”

Direkt zur Sendung

Ankündigung der Sendung:
Unter den Schützen in Deutschland brodelt es derzeit. Drei Monate nach dem Amoklauf in Winnenden mit 16 Toten soll das Waffengesetz weiter verschärft werden. Zum 3. Mal seit dem Amoklauf 2002 in Erfurt wird jetzt über ein strengeres Waffenrecht heftig gestritten.

Über das derzeitige Waffenrecht diskutiert Moderatorin Ines Krüger und ihre Gäste aus Magdeburg.

Schützen unter Generalverdacht

Durch die aktuelle Diskussion über deutliche Einschränkungen im Waffenrecht fühlen sich viele Schützen im Land unter Generalverdacht. Sie argumentieren, dass eine Verschärfung nicht nötig sei, denn schließlich sei Deutschlands Waffengesetz heute schon eines der schärfsten in der Welt.

Nicht nur in den Verbänden werden die Pläne intensiv diskutiert. Die geforderten zusätzlichen Maßnahmen, beispielsweise verdachtsunabhängige Kontrollen, mögliche Auflagen zur zentralen Aufbewahrung von Sport- und Jagdwaffen und Waffensicherungssysteme, gehen dem “Aktionsbündnis Winnenden” nicht weit genug.

Geschätzte 45 Millionen Waffen sind derzeit laut Bundesinnenministerium in Deutschland in Umlauf. Fast die Hälfte davon illegal. (Anmerkung von Waffenbesitzer.de: Diese Zahl ist falsch. Man spricht von maximal zehn Millionen legaler Waffen und 20 bis 30 Millionen illegaler Waffen.)

Viele Fragen

Sind Waffen bisher zu leicht zugänglich? Sollte der öffentliche Raum und Privatwohnungen in Deutschland bald waffenfrei sein? Welche Vorschläge sind zumutbar und umsetzbar? Sind sie ein Minimalkompromiss, den viele dem Einfluss der Waffenlobby zuschreiben? Kann man so Hauptrisiken für Amoktaten ausschalten? Was taugen schärfere Gesetze überhaupt? Wird falsche Ursachenforschung betrieben?

Im Studio diskutierten mit Moderatorin Ines Krüger:

Gisela Mayer, Aktionsbündnis Winnenden
Bernd Carstensen, stellv. Bundesvorsitzender Bund Deutscher Kriminalbeamter
Wolfgang Bosbach, CDU/CSU MdB Deutscher Bundestag
Joachim Streitberger, Interessenverband der Waffenbesitzer

Außerdem: Ines Klein im Gespräch mit einem Thüringer Hersteller für Waffensicherungssysteme und mit Bürgern.

Zur Sendung

12. Juni 2009

Das “W” ist da!

Abgelegt unter: Allgemein — Tags:, — webmaster @ 20:49

VISIER, das internationale Waffenmagazin legt seiner Abo-Ausgabe einen Aufkleber bei: “Auch Waffenbesitzer haben Grundrechte”.

Wie VISIER bereits in der Juni-Ausgabe berichtete, werden in vielen Einwohnermelderegistern die Besitzer legaler Waffen mit einem “W” als Warnhinweis aufgelistet. Hier schauen etwa Polizeikräfte nach, bevor sie zu einem Einsatz ausrücken. Im W-Fall mit erhöhten Sicherheitsmaßnahmen - aus einer Ruhestörung kann so rasch mal ein SEK-Einsatz werden, wenn die Fantasie der Beamten durchgeht.

Gegen diese Stigmatisierung der Waffenbesitzer, die ihre Zuverlässigkeit mehrfach belegt haben, sollte man sich mit demokratischen Mitteln wehren, ebenso gegen die geplanten verdachtsunabhängigen Kontrollbesuche der Ordnungsbehörde. VISIER möchte den Spieß umderehen, möchte dass Sportschützen, Jäger und Waffensammler mit dem “W” ganz offen zeigen, dass auch die Besitzer legaler Waffen, ob Sportschützen, Jäger oder Waffensammler, Bürger mit gleichen Rechten sind, für die ein Generalverdacht eher ein hilfloses Ohnmachts-Eingeständnis der Politiker ist.

Im September sind Bundestagswahlen. Schon bei der Europawahl und den Kommunal- und Landtagswahlen am letzten Wochenende haben Waffenbesitzer ganz klar gezeigt, daß ihre Stimme nicht an Parteien geht, die die nach dem Grundgesetz garantierten Rechte auf Unversehrtheit der Wohnung und Persönlichkeitsentfaltung nicht respektieren.

Je ein Aufkleber im Format 23 x 7,5 cm liegt der Abo-Ausgabe bei, die in diesen Tagen im Briefkasten liegt. Weitere Aufkleber sowie ein Metall-Pin “W” (2 x 2 cm, ab Kalenderwoche 26) können über den VISIER-Shop bestellt werden (unter “Besondere Angebote). Zehn Aufkleber oder ein Pin kosten fünf Euro inklusive Versandkosten, Händleranfragen sind laut VISIER ausdrücklich erwünscht.

Aufkleber VISIER

Aufkleber VISIER

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